Naturprodukte für gesunde Pferde in gesunden Ställen

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Weitere Informationen über Stallhygiene

Zitat aus Das Leitfädchen von U. Schumann-Lemken:

„… Durch Fäulnis entsteht aus stickstoffhaltigen pflanzlichen und tierischen Substanzen - also aus Einstreu und Kot - Ammoniak, ein stechend riechendes, giftiges Gas (NH3). Es wirkt schon in geringer Konzentration reizend auf die Schleimhäute der Atemwege und die Augen, in höherer Konzentration ätzend und in hoher (1,5 - 2,5 ml pro Kubikmeter Luft) binnen einer Stunde tödlich. Mit Feuchtigkeit (Urin) bildet Ammoniak die starke Lauge Salmiakgeist (NH4Cl, pH-Wert 9 - 10), die auch den typischen scharfen Geruch hat und beim Verschlucken von 3 - 5 ml ebenfalls tödlich wirkt. Salmiakgeist greift eiweißhaltige Substanzen an und zerstört sie, beschädigt folglich das Hufhorn genauso wie die Haut und das Haar.
Das heißt: Ammoniak schädigt die Atemwege und Hufe des ansonsten gesunden Pferdes, besonders als Dauerbelastung.

Ammoniakbekämpfung sollte deshalb ein wichtiger Teil der Boxenhygiene sein - als Vorbeugungsmaßnahme gegen Husten und Kehlkopferkrankungen, gegen Mauke und schlechte Hornqualität.

Aus der Streu in die Stalluft aufsteigendes Ammoniak bekämpft man sinnvollerweise auch dort, und zwar mit Stoffen, die ebenfalls flüchtiger Natur sind: mit etherischen Ölen. Die Geruchsmoleküle dieser Öle lagern sich anderen Molekülen an und binden sie oder spalten sie auf, machen sie also unschädlich. Darüber hinaus wirken sie keimtötend auf Bakterien, Viren, Schimmelpilze, sind also ein wirksames Mittel zur Luftdesinfektion.
Schon in geringen Mengen entfalten die natürlichen etherischen Öle ihre Wirkung, nicht aber die „naturidentischen“. …„

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